Wirtschaft : UNTERNEHMEN

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BERENTZEN

„Frechling“ siegt

über den „Feigling“ der Konkurrenz

Der Getränkehersteller Berentzen hat im Gerichtsstreit um einen Schnaps-Namen vorläufig gewonnen. Berentzen darf seinen Apfel-Kräuter-Likör weiterhin „Frechling“ nennen. Eine Verwechslungsgefahr mit dem Konkurrenzprodukt „Kleiner Feigling“ besteht nach einem Urteil des Karlsruher Bundesgerichtshofes (BGH) nicht. Der Hersteller des „Feiglings“, die Waldemar Behn GmbH, hatte auf Unterlassung geklagt. Das Argument: Der „Kleine Feigling“ sei bei 98,2 Prozent der Verbrauchern bekannt. Der „Frechling“ mache sich den Erfolg als Nachahmerprodukt zu Nutze. rtr

BAYER

Mehr Umsatz als erwartet

Der Leverkusener Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat im April ein Umsatzplus erzielt, das stärker ausgefallen ist als erwartet. Das berichtet die „Financial Times Deutschland“ unter Berufung auf unternehmensinterne Dokumente. Demnach sei der Bayer-Umsatz im April im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,3 Prozent auf 2,68 Milliarden Euro gestiegen. Bayer liege damit über Plan, sagte Vorstandsmitglied Richard Pott dem Blatt zufolge intern. Der Konzern wollte sich zu dem Bericht nicht äußern. rtr

HANNOVER RÜCK

Optimistische Prognose für 2004

Der weltweit viertgrößte Rückversicherer Hannover Rück hat seine Gewinnprognose für das laufende Jahr bekräftigt, obwohl die Prämieneinnahmen im ersten Quartal eingebrochen sind. Der Überschuss stieg jedoch um rund 36 Prozent auf 97 Millionen Euro. Er rechne für 2004 weiterhin mit einem Anstieg des Jahresüberschusses auf 390 bis 430 Millionen (Vorjahr: 354,8 Millionen) Euro, sagte Vorstandschef Wilhelm Zeller auf der Hauptversammlung. rtr

TELEKOM

Aktionärs-Anwälte reichen Verfassungsbeschwerde ein

Die Anwaltskanzlei Rotter hat im Verfahren gegen die Telekom eine Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eingereicht. Die Kanzlei wirft dem zuständigen Frankfurter Landgericht Untätigkeit vor, weil es in dem schon Jahre dauernden Verfahren noch keinen Termin für eine Verhandlung festgelegt hat. Rotter vertritt Aktionäre, die die Telekom wegen fehlerhafter Emmissionsprospekte verklagt haben. Ein Schlichtungsverfahren ist bereits gescheitert. Die betroffenen Aktionäre haben nun noch sechs Monate Zeit, Klage einzureichen. Sonst droht die Verjährung. dro

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