Wirtschaft : Unternehmensanleihe

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Unternehmensanleihen sind festverzinsliche Wertpapiere mit mittel bis langfristiger Laufzeit (siehe Bericht auf Seite 26). Sie werden meist von großen Industrie- oder Finanzkonzernen herausgegeben und an den Börsen gehandelt. Die Firmen, wie vor kurzem Siemens, beschaffen sich so zusätzliches Kapital. Der Käufer einer Unternehmensanleihe wird, anders als beim Aktienkauf, Gläubiger und nicht Miteigentümer der Firma. Deswegen erhält er auch keine Dividende, sondern jährlich oder halbjährlich einen fest vereinbarten Zins. Zudem darf der Käufer nicht an den Hauptversammlungen teilnehmen. Einige Papiere garantieren bestimmte Zahlungen, sollte das Unternehmen Pleite gehen, bei anderen entfällt diese zusätzliche Sicherheit. ueb

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