Wirtschaft : Unternehmenschronik - Nach 136 Jahren wird aus Hoechst Aventis

In diesem Jahr verliert Hoechst seine Eigenständigkeit. Zugleich verschwindet der Name Hoechst, wenn das Unternehmen mit der französischen Rhône-Poulenc zur neuen Aventis verschmilzt.





1863. Der Chemiker Eugen Lucius gründet mit den Kaufleuten Wilhelm Meister und August Müller in Höchst am Main eine Fabrik zur Herstellung von Fuchsin, einem rot-violetten Textil-Farbstoff.

1883. Die Herstellung von Arzneimitteln beginnt mit der Produktion des fiebersenkenden Schmerzmittels Antipyrin.

1888. Die Anteilscheine der AG kommen erstmals an die Börse.

1925. Hoechst geht in der IG Farben auf, die das nationalsozialistische Regime unterstützt, Zwangsarbeiter beschäftigt und das Giftgas Zyklon B herstellt.

1951. Nach der Entflechtung durch die Alliierten entstehen aus einem Teil der IG Farben die Farbwerke Hoechst.

1994. Jürgen Dormann wird Vorstandsvorsitzender von Hoechst.

1997. Die Aktie wird erstmals an der New Yorker Börse notiert.

1998. Das Unternehmen trennt sich von vielen Aktivitäten. Dormann verkündet die Aufspaltung in die Hoechst AG (Pharma, Tiergesundheit sowie Landwirtschaft) und in die Celanese AG (Industriechemie). Dann wird der Plan bekannt, dass sich Hoechst und Rhône-Poulenc zusammenschließen.

1999. Die Aktionäre der Unternehmen stimmen der Fusion zu.



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