Wirtschaft : Unternehmer investieren in Polen am falschen Ort

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Die Investitionsbereitschaft deutscher Firmen in Polen ist groß, aber bei der Wahl des Standortes herrscht große Unsicherheit. Das ist das Ergebnis einer Studie, der Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), die am Dienstag am Rande der Hannover Messe vorgestellt wurde. Danach bilden deutsche Unternehmer mit knapp 170 Beteiligungen in Höhe von jeweils mehr als zwei Millionen Mark die größte Gruppe ausländischer Investoren in Polen. Der Schwerpunkt ihrer Investitionen in Höhe von insgesamt zwölf Milliarden Mark (1999) liege in der Automobil-, der chemischen-, der Mineralöl- und Elektroindustrie. Laut GfK-Studie investieren viele der Firmen am falschen Ort, weil ihnen Markterfahrung und -kenntnisse in Polen fehlen.

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