Wirtschaft : Untersuchung der Organisation Transparency International zeigt, wie verbreitet Bestechung ist

epd

Schmiergeldzahlungen von Unternehmen in exportorientierten Ländern sind nach einer Untersuchung der Organisation Transparency International weit verbreitet. Bestechung werde weiterhin als "Exportförderungsinstrument" genutzt, obwohl sie inzwischen in vielen Mitgliedsstaaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) unter Strafe stehe, sagte der Vorsitzende der Anti-Korruptions-Initiative, Peter Eigen, am Dienstag in Berlin.

In einer Übersicht der Organisation werden 19 Exportländer nach der Bereitschaft ihrer Unternehmen zur "Auslandskorruption" aufgelistet. Vor allem Firmen aus China bedienten sich korrupter Exportpraktiken, gefolgt von Südkorea, Taiwan und Italien. Deutschland und die USA lägen im "Mittelfeld", während Schweden über die "sauberste Weste" verfüge. Die Übersicht werfe ein "alarmierendes Licht" auf die "internationale Korruptionsszene", betonte der Transparency-Vorsitzende Eigen.

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