Wirtschaft : Urheberrecht: Das meint...Martin Walser

Meya

Als jemand, der Sätze, auch wenn sie Gesetz werden wollen, nicht nach ihrer juristischen Verwendbarkeit, sondern nach ihrem Inhalt versteht, kann ich mir kaum vorstellen, jemand sollte etwas dagegen haben, daß Leistungen, und seien es schriftstellerische "angemessen" vergütet werden. Mit dieser Empfindung werde ich am 15. Oktober vor dem Rechtsausschuß Erfahrungen andeuten, die ich gemacht habe als ein Autor, der nie besonders aufgepaßt hat, wenn es um seine Rechte ging. Inzwischen bin ich dabei, das zu lernen. Vielleicht kann so ein Gesetz jetzt in jüngeren Autoren ein wacheres Rechtsbewußtsein befördern.

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