Wirtschaft : Urlaubsbudget: Reiselust der Deutschen ist ungebremst

Die Deutschen haben nach einer Studie der Dresdner Bank im vergangenen Jahr einen neuen Rekordbetrag für das Reisen ausgegeben. Die Bundesbürger hätten 2000 rund 96,3 Milliarden Mark, sechs Prozent mehr als im Vorjahr, für den Urlaub aufgewendet, hieß es in der am Dienstag auf der Touristik-Messe CMT in Stuttgart vorgestellten Studie der Bank. Zu dem Ergebnis hätten vor allem die gute wirtschaftliche Entwicklung und die Realeinkommens-Zuwächse des vergangenen Jahres geführt, sagte Renate Finke von der volkswirtschaftlichen Abteilung der Dresdner Bank. Das beliebteste Reiseziel der Bundesbürger sei wie im Vorjahr Spanien gewesen. Österreich liege zum zweiten Mal in Folge hinter Italien auf Platz drei. Deutschland liegt im weltweiten Vergleich auf Platz sechs der beliebtesten Reiseländer. Im laufenden Jahr erwartet Renate Finke bei den Ausgaben für Auslandsreisen einen Zuwachs von sechs Prozent auf 102 Milliarden Mark. Ein langsameres Wirtsschaftswachstum und Preissteigerungen der Reiseveranstalter könnten die Prognose allerdings auch nach unten drücken, sagte sie. Bei den deutschen Einnahmen werde ein Plus von 3,5 Prozent vorausgesagt.

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