Urlaubskasse : Wo deutsche Urlauber draufzahlen

Norwegen und die Schweiz sind die teuersten Urlaubsländer für die Deutschen in Europa, hat eine Untersuchung des Bankenverbands gezeigt.

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Die Schweiz wirbt um Touristen, selbst beim Reitturnier CHIO in Aachen.
Die Schweiz wirbt um Touristen, selbst beim Reitturnier CHIO in Aachen.Foto: dpa

Deutsche, die ihre Ferien in Skandinavien verbringen oder in der Schweiz, müssen tiefer in die Tasche greifen als zu Hause. In vielen Urlaubsländern sind die Lebenshaltungskosten höher als in Deutschland, teilte der Bankenverband am Freitag mit. Das zeigt ein Vergleich der Verbraucherpreise in ausgewählten Ländern. Besonders teuer sind danach Norwegen und die Schweiz. So sind die Preise in Norwegen und bei den Eidgenossen im Schnitt um rund die Hälfte höher als in Deutschland.
Ein ähnliches Preisniveau wie daheim finden Urlauber dagegen in den beliebten Reiseländern Österreich, Italien und Spanien vor. Deutlich günstiger sind osteuropäische Staaten. Auch in Kroatien bekommt man deutlich mehr für sein Geld. Deutschland selbst ist weder teuer noch billig. Das Preisniveau hierzulande entspricht in etwa dem EU-Durchschnitt (102 zu 100).

Grafik: Anna Schmidt

Bei der Planung des perfekten Urlaubsglücks sind die meisten Deutschen einer neuen Umfrage zufolge in erster Linie preisbewusst. „Ein gutes Preis-Leistungsverhältnis ist für mehr als drei Viertel aller Deutschen eine Kernanforderung an den Urlaub“, hat die BAT-Stiftung für Zukunftsfragen in Hamburg herausgefunden. Bei einer repräsentativen Befragung von mehr als 4000 Teilnehmern gaben 79 Prozent dies als wichtigstes Kriterium für ihr persönliches Urlaubsglück an. Die Reisenden seien dabei nicht etwa geizig, sondern wollten genau wissen, was sie für ihr Geld bekommen.

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