Wirtschaft : Uruguay

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Schuld an den Unruhen in Uruguay ist der südliche Nachbar Argentinien. Als dort der Staat die Bankkonten sperrte, zapften die Bürger ihre Ersparnisse im lange Zeit stabilen Uruguay an. Die Einlagen der Banken schwanden, ebenso der Wert des Peso – so lange, bis sich die Regierung nicht mehr anders zu helfen wusste und die Banken schloss. Denn die Zentralbank musste mit ihren Devisenreserven den Kurs des Peso stützen. Dabei setzte sie eine Menge Geld ein, so dass ihre Devisenreserven von 3,1 Milliarden US-Dollar Ende 2001 auf nur noch 665 Millionen Dollar schrumpften. Experten fürchten nun eine Abnahme der Wirtschaftsleistung um fünf Prozent, und das, obwohl Uruguays Wachstum bereits seit Jahren dürftig ist. brö

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