Wirtschaft : US Airways spart 1,8 Milliarden Dollar Hauptgesellschafter erhöht Anteil an der Fluggesellschaft

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Arlington (dpa). Nur gut vier Monate nach ihrem Konkursantrag sieht die siebtgrößte amerikanische Fluggesellschaft US Airways wieder klaren Himmel am Horizont. Bereits im März will sie mit neuen Eigentümern aus dem Konkursverfahren herauskommen. Im Zuge der Sanierung seien Kostenersparnisse von 1,8 Milliarden Dollar pro Jahr geschafft worden, teilte US Airways am Wochenende mit. Die bisherigen Aktionäre der US Airways werden leer ausgehen. US Airways werde als „effiziente Airline mit wettbewerbsfähigen Kosten“ aus dem Konkursverfahren herauskommen, sagte Konzernchef David Siegel. Die Airline hatte im August nach Verlusten von rund zwei Milliarden Dollar Gläubigerschutz nach Kapitel elf des USKonkursrechts beantragt. Der zuständige Konkursrichter Stephen Mitchell wird den Reorganisationsplan am 16. Januar prüfen. Die Fluggesellschaft hatte in den vier Quartalen nach den Terroranschlägen vom 11. September Gesamtverluste von fast zwei Milliarden Dollar gemacht. Die Firma hatte zunächst Kostenersparnisse von 1,6 Milliarden Dollar angestrebt, erhöhte die Summe jedoch später um weitere 200 Millionen Dollar. Darauf hatte der Hauptgeldgeber, die Pensionskasse Retirement Systems of Alabama (RSA), bestanden. Die RSA will 240 Millionen Dollar investieren und wird einen Anteil von 36,6 Prozent an der reorganisierten Fluggesellschaft erhalten.

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