Wirtschaft : US-Botschafter: Streit beeinflusst Handel nicht

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Berlin (shr). US-Botschafter Daniel Coats hat am Donnerstag auf einer Veranstaltung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) die guten Wirtschaftsbeziehungen zwischen beiden Ländern bekräftigt. Schon aufgrund der Bilanzskandale der vergangenen Zeit sei man enger zusammengerückt. „Es gibt eine Konvergenz im transatlantischen Verhältnis“, sagte Coats.

In der deutschen Wirtschaft wächst derzeit die Furcht, dass US-Verbraucher deutsche Produkte aufgrund der politischen Kontroversen boykottieren könnten. Doch Thomas Donohue, Präsident und Vorsitzender der US Chamber of Commerce, betonte, dass die politischen Verstimmungen keine Auswirkungen auf Handel und Investitionen haben würden. „Wir sind stolz auf die engen Bindungen mit der deutschen Wirtschaft“, sagte Donohue. Es sei nun Aufgabe der Politiker, die Meinungsverschiedenheiten zu lösen. In Hinsicht auf mögliche Exporteinbrüche beruhigte Donohue die anwesenden Wirtschaftsvertreter: „Es gibt bisher keinen messbaren Verkaufsrückgang bei deutschen Produkten.“ Man könne zwar nicht verhindern, dass einzelne Verbraucher negativ reagierten. Grundsätzlich aber gelte: „ Starke Beziehungen überleben auch starke Worte.“

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