Wirtschaft : US-Technologiefirmen: Weniger Gewinn bei HP

Die US-Technologiefirmen Hewlett-Packard (HP) und Gateway haben ihre Geschäftserwartungen für das laufende Quartal zurückgeschraubt. Der Computer- und Drucker-Hersteller Hewlett Packard warnte am Donnerstag nach US-Börsenschluss mit Hinweis auf die schwache Nachfrage, dass sein Gewinn im laufenden Quartal wahrscheinlich niedriger ausfallen werde als erwartet. Beim PC-Hersteller Gateway hieß es, der Umsatz werde in diesem Jahr die Prognosen wohl nicht erreichen. Im nachbörslichen Handel fiel der Kurs von HP auf 30,75 Dollar von zuvor etwa 32 Dollar. Die Aktien von Gateway gaben auf 20 Dollar von 22,90 Dollar nach.

Hewlett-Packard teilte am selben Tag mit, man erwarte im ersten Quartal 2001 einen Gewinn je Aktie zwischen 35 und 40 Cent. Analysten hatten den Gewinn je Aktie mit 42 Cents prognostiziert. "Wir glauben, dass konservative Umsatzerwartungen kurzfristig angemessen sind. Dementsprechend erwarten wir im ersten Quartal einen Umsatzanstieg im einstelligen prozentuellen Bereich", sagte HP-Chef Carly Fiorina. Wegen Änderungen der Marktbedingungen und wachsender Konjunkturunsicherheit wolle HP für das gesamte Geschäftsjahr derzeit keine Prognose machen.

Der PC-Hersteller Gateway teilte mit, der aggressive Preiswettbewerb werde den PC-Markt in den kommenden sechs Monaten belasten. Der Umsatz des Unternehmens werde langsamer als zuvor prognostiziert steigen. Im vierten Quartal 2000 sei der Umsatz um 6,9 Prozent auf 2,37 Milliarden Dollar gesunken. Der Reingewinn habe sich ohne Berücksichtigung von Rückstellung über 187 Millionen Dollar für Investitionen 37,6 Millionen Dollar oder zwölf Cents je Aktie betragen. Analysten hatten einen bereinigten Gewinn je Aktie von 37 Cents erwartet. Im vierten Quartal 1999 hatte Gateway einen Reingewinn von 126 Millionen Dollar oder 38 Cents je Aktie erwirtschaftet.

Gateway teilte weiter mit, es werde eine Reihe von Maßnahmen eingeleitet, um die Wachstums- und Gewinnaussichten des Unternehmens zu verbessern. Unter anderem werde die Belegschaftzahl um zehn Prozent reduziert.

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