Wirtschaft : US-Wahlkampf: Ökonom sieht Gore als nächsten US-Präsidenten

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Al Gore wird mit 51 Prozent der Stimmen zum nächsten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt, sein republikanischer Kontrahent George W. Bush landet mit 49 Prozent nur denkbar knapp geschlagen auf dem zweiten Platz. Diesen Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen prognostiziert zumindest ein Modell des amerikanischen Ökonomen Ray C. Fair von der renommierten Yale-Universität. Demnach hängt die Entscheidung der US-Bürger lediglich von zwei makroökonomischen Variablen ab: der Entwicklung des realen Pro-Kopf-Einkommens und der Inflationsrate. Das gute Wachstum der US-Wirtschaft in den letzten Jahren wirkt sich dabei positiv für den Amtsinhaber aus - in diesem Falle für Gore als Vizepräsidenten -, die steigende Geldentwertung hingegen kommt dem Herausforderer Bush zu Gute. Trotz dieser Vereinfachung hat Fair seit 1960 sieben von zehn Wahlen richtig vorhergesagt. Gleichwohl rechnet der Wirtschaftswissenschaftler mit einer Fehlerquote von 2,3 Prozent, wie sie bei den letzten zehn Bürgervoten im Durchschnitt vorkam.

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