US-Wettbewerbsbehörde prüft noch Deal : Staples darf Rivalen Office Depot übernehmen

Der amerikanische Büroartikel-Hersteller Staples darf seinen Rivalen Office Depots übernehmen, gaben EU-Wettbewerbshüter bekannt. Noch könnten die USA Staples einen Strich durch die Rechnung machen.

Bei der US-Wettbewerbsbehörde läuft derzeit noch ein Verfahren gegen den 6,3 Milliarden Dollar (5,8 Mrd Euro) teuren Deal.
Bei der US-Wettbewerbsbehörde läuft derzeit noch ein Verfahren gegen den 6,3 Milliarden Dollar (5,8 Mrd Euro) teuren Deal.Foto: dpa

Die EU-Wettbewerbshüter haben die Übernahme der US-Büroartikel-Kette Office Depot durch den größeren Rivalen Staples unter Auflagen genehmigt. Das Vertragsvertriebsgeschäft von Office Depot in Europa sowie das gesamte Geschäft in Schweden müsse veräußert werden, teilte die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel mit.

Wettbewerb auf EU-Markt soll erhalten bleiben

„Mit dem angebotenen umfangreichen Verpflichtungspaket wird sichergestellt, dass der wirksame Wettbewerb insbesondere auf dem internationalen Bürobedarfsmarkt der EU erhalten bleibt“, sagte die zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager. „Die europäischen Unternehmen können weiterhin die Vorteile des Binnenmarkts nutzen, indem Sie Ihren Bürobedarf international beschaffen, und dadurch ihre Kosten senken.“

US-Wettbewerbsbehörde prüft noch

Bei der US-Wettbewerbsbehörde läuft derzeit noch ein Verfahren gegen den 6,3 Milliarden Dollar (5,8 Mrd Euro) teuren Deal. Die zuständige Handelsbehörde fürchtet durch den Zusammenschluss zu große Marktmacht.

Staples, der weltgrößte Anbieter von Büroprodukten, und Office Depot könnten gemeinsam eine solche Dominanz im US-Markt erreichen, dass Kunden die geballte Preismacht mit steigenden Kosten bezahlen würden, so die Befürchtung der Aufseher. (dam, dpa)

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