Wirtschaft : US-Wirtschaft macht Druck auf Republikaner

Washington - Die unversöhnliche Haltung von Demokraten und Republikanern im sich zuspitzenden US-Haushaltsstreit bringt Amerikas Wirtschaft auf die Barrikaden. Großkonzerne, Wirtschaftsverbände und die Wall Street beackern vor allem die Republikaner, einer Erhöhung der Schuldenobergrenze zuzustimmen und damit eine weltweite Erschütterung der Finanzmärkte abzuwenden.

Der republikanische Abgeordnete Michael Grimm berichtete am Wochenende über Gespräche mit hochrangigen Vertretern etwa von Goldman Sachs, der Bank of America, Hedgefonds-Managern sowie Versicherungen. Im ganzen Land versuchen Lobbyisten für Konzerne wie JPMorgan Chase und Caterpillar, Republikaner zu überzeugen, sich in der Frage zu bewegen und die drohende Zahlungsunfähigkeit der USA doch noch abzuwenden.

Die US-Handelskammer steht an der Spitze einer Kampagne, die vor dramatischen Konsequenzen für die Wirtschaft im Falle eines Scheiterns der Gespräche zwischen Kongress und Regierung warnt. Vergangene Woche drängten 470 hochrangige Führungskräfte in einem Brief Abgeordnete erneut zum Handeln.

Bislang gibt es jedoch kaum Anzeichen für eine Annäherung von Republikanern und Demokraten. Seine Haltung habe sich auch nach einem Gespräch mit Vertretern einer großen Ratingagentur nicht geändert, sagte der Abgeordnete Mike Pompeo. Obama braucht die Zustimmung des Kongresses, um die Schuldengrenze von 14,3 Billionen Dollar anzuheben. Sollten die Gespräche scheitern, sind die USA am 2. August pleite. rtr

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