Wirtschaft : USA klagen Schweizer Bank an

Zürich - Die US-Justiz hat zwei frühere Vermögensverwalter der Bank Julius Bär wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung angeklagt. Der Name der Bank ist in der Anklageschrift nicht explizit aufgeführt. Eine mit der Sache vertraute Person erklärte aber, es handle sich um die Vermögensverwaltungsbank Julius Bär. Die beiden Banker sowie weitere Kollegen sollen rund 180 reichen Amerikanern geholfen haben, etwa 600 Millionen Dollar auf Schweizer Konten vor den Steuerbehörden zu verstecken. Den beiden Angeklagten wird Verschwörung zum Zweck des Betrugs der USA vorgeworfen. Die Bank Bär erklärte am Mittwoch, sie könne Ermittlungen der US-Behörden nicht kommentieren. Sie unterstütze die Verhandlungen zwischen den USA und der Schweiz zu Steuerfragen und arbeite bei den Ermittlungen mit den US-Behörden zusammen. Laut Anklageschrift sollen die beiden Banker für ihre Kunden Konten unter Code-Namen eingerichtet haben. Zudem sollen sie Kunden geraten haben, Geld im Namen von im Ausland lebenden Verwandten anzulegen. rtr

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