Wirtschaft : USA überweisen weniger Geld an IWF als erhofft

WASHINGTON (rtr).Das US-Repräsentantenhaus hat am Donnerstag die Zahlung von 3,4 Mrd.Dollar (rund 5,7 Mrd.DM) an den Internationalen Währungsfonds (IWF) genehmigt.Das sind weit weniger als die von US-Präsident Bill Clinton geforderten 18 Mrd.Dollar.Republikanische Politiker verlangen eine Reform des IWF, bevor dem Fonds eine höhere Unterstützung zugesprochen wird.Nach den Milliardenkrediten an die Krisenländer in Asien und Rußland waren die Reserven der internationalen Finanzfeuerwehr stark zusammengeschmolzen.Hauptaufgabe der IWF ist es, internationalen Finanzkrisen vorzubeugen.Trotz der jüngsten Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten lehnten die Abgeordneten des Repräsentantenhauses, in dem die Republikaner die Mehrheit haben, den Vorschlag der Regierung, 18 Mrd.Dollar in die Kassen des IWF zu überweisen, mit 255 zu 161 Stimmen ab.Das Geld sollte dem IWF helfen, die Stabilität vor allem in Lateinamerika und anderen krisengeschüttelten Regionen zu sichern.

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