Verbraucher : Nassrasierer im Test

Eine Klinge oder doch lieber fünf? Vergittert oder nicht? Mrkenprodukt oder Handelsmarke. Der Markt der Nassrasierer lässt keine Wünsche offen. Welches Produkt was kann, testete nun die Stiftung Warentest.

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Es ist ein Kampf auf Messers Schneide: Die beiden großen Firmen am Markt für Nassrasierer, Wilkinson und Gillette, versuchen seit Jahren, sich zu übertreffen – erst kam die dritte Klinge, mittlerweile gibt es Modelle mit sechs. Neben der Optimierung der Scherköpfe gibt es auch allerlei Extras: Schutzgitter, Mikrokämme, die die Haare aufstellen, oder elektrische Trimmer. Neben der großen Auswahl bei den Markenrasierern gibt es auch preiswerte Modelle von Handelsketten und Discountern, die oft baugleich sind.

Die Stiftung Warentest hat 42 Nassrasierer für Männer getestet – Modelle, bei denen die Klingen gewechselt werden können und Einwegrasierer. Experten prüften, wie gut die Rasur gelang, wie praktisch die Bedienung war, ob die Haut geschont wurde und wie lang die Klingen hielten.

Gillette lag im Wettstreit um das beste Schersystem nach Meinung der Warentester eindeutig vor Wilkinson. Fünf Typen des Herstellers schafften bessere Noten als Wilkinsons Topmodell Hydro 5. Der Testsieger Gillette Fusion Proglide Power war allerdings mit 16 Euro und Ersatzklingen für fünf Euro pro Stück das teuerste Produkt im Test. Er lieferte die beste Rasur und schonte die Haut sehr gut.

Die besten Discounter-Nassrasierer waren kaum schlechter als der Wilkinson Hydro 5: Der Balea Men Revolution 5.1 von dm und der Cerrus Pace 6 von Rossmann und deren baugleiche Modelle schnitten „gut“ ab – zu Preisen zwischen fünf und sechs Euro. Bei den Einwegrasierern drehte sich aber das Bild: Hier war das einzige Modell, das ein „Gut“ bekam, von Wilkinson, die Gillette-Rasierer waren nur „befriedigend“.

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