Wirtschaft : Verdi: Chronologie

5. Oktober 1997: In der "Hamburger Erklärung" bekennen sich ÖTV, HBV, DAG, Postler, Eisenbahner, IG Medien und Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zu Kooperation und Fusion.

24. Februar 1998: ÖTV, HBV, DAG, Postgewerkschaft, GEW und IG Medien einigen sich auf eine "Politische Plattform". Der Zusammenschluss der Sechs solle vorangetrieben werden. Die Gewerkschaft der Eisenbahner und die GEW springen ab.

21. Dezember 1999: Die Verdi-Gründungsorganisation "Go Verdi" wird ins Leben gerufen.

Januar 2000: In den Gewerkschaften wird Unmut laut über den Verlauf der Fusionsgespräche.

24. Mai 2000: Die Mitgliederversammlung der Gründungsorganisation beschließt, dass Verdi ihren Sitz in Berlin haben wird.

August 2000: Für den Fall, dass die ÖTV sich aus dem Fusionsprozess verabschiedet, bringen die Fusionspartner die Variante "vier plus eins" ins Gespräch: DAG, HBV, Postgewerkschaft und IG Medien sollen dabei allein den Verdi-Prozess fortsetzen und mit der ÖTV zunächst kooperieren.

9. November 2000: Der ÖTV-Gewerkschaftstag votiert mit 65 Prozent für die neue Gewerkschaft. Für ihre Auflösung braucht die ÖTV 80 Prozent der Delegiertenstimmen. Der damalige ÖTV-Chef Herbert Mai tritt zurück.

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