Wirtschaft : Verdi fordert in der Touristik 4,8 Prozent

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Frankfurt Main (dpa). Die Gewerkschaft Verdi geht mit der Forderung von 4,8 Prozent mehr Geld in die Tarifrunde für die 75 000 Beschäftigten der deutschen Tourismusbranche. In den am Montag in Frankfurt beginnenden Gesprächen solle auch eine Tarifregelung für einen Einstieg in die betriebliche Alterssicherung erreicht werden, sagte VerdiVerhandlungsführer Henry Sieb am Mittwoch. Die Forderung sei gerechtfertigt, da viele Beschäftigte dieses Jahr Zugeständnisse gemacht hätten, um Personalkosten zu senken. Die Reisewirtschaft verzeichnet angesichts der Konjunkturflaute Buchungsrückgänge. Der derzeitige Tarifvertrag für Mitarbeiter von Reiseveranstaltern und Reisebüros läuft Ende Oktober aus. Arbeitgeber und Gewerkschaften hatten darin eine Gehaltserhöhung von 2,4 Prozent beginnend im Mai 2002 vereinbart. Von Oktober 2001 bis April 2002 war ein Verzicht auf Gehaltssteigerungen festgeschrieben worden.

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