Wirtschaft : Verdoppelung des Beteiligungswertes nach Steuerreform erwartet

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Die Berliner Teles AG will den Verkauf und späteren Börsengang ihres Internet-Tochterunternehmens Strato AG auf 2001 verschieben. Teles teilte am Donnerstag in Berlin mit, aufgrund der von der Bundesregierung angekündigten Steuerbefreiung bei Unternehmensverkäufen werde sich der erwartete Veräußerungsgewinn von Strato zu Beginn des Jahres 2001 verdoppeln. Die Verhandlungen mit einem US-Unternehmen über den Verkauf von Strato-Anteilen und die Vertriebspartnerschaft beim Internetdienst "skyDSL" gingen weiter. Ursprünglich war Mitte 2000 ein Börsengang der Strato geplant. Strato ist nach eigenen Angaben in Europa Marktführer bei der Verwaltung von Internet-Adressen.

Wegen der Verzögerung der Strato-Teilveräußerung verschieben sich die für 1999 und 2000 erwarteten Verkaufsgewinne von insgesamt 38 Millionen Mark auf das Jahr 2001. Für 1999 und 2000 seien daher nur Nettogewinne von 76 Millionen Mark geplant, so Teles. Keinen Einfluss gebe es auf den für 2000 geplanten Erlösanstieg auf 510 Millionen Mark und die dafür vorgesehenen Firmenübernahmen mit einem Umsatzvolumen von insgesamt über 100 Millionen Mark. Für 2001 peilt Teles einen mit 190 Millionen Mark deutlich höheren Nettogewinn an. Der Gesamtumsatz solle dann eine Milliarde Mark erreichen. Ursprünglich sei die Umsatzmilliarde für 2002 geplant gewesen.

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