Wirtschaft : Verfassungsrichter kippen Steuerklausel

KARLSRUHE (AFP).Das Bundesverfassungsgericht hat die steuerliche Behandlung von Verlusten aus der "Vermietung von beweglichen Sachen", also etwa von Autos oder Schiffen, verbessert.Nach einem am Freitag bekanntgegebenen Beschluß können solche Verluste künftig mit Gewinnen aus anderen Bereichen oder mit künftigen Gewinnen verrechnet werden.Gleiches gilt rückwirkend, soweit Steuerbescheide noch nicht rechtswirksam geworden sind.Eine gegenteilige Regelung des Einkommensteuergesetzes von 1984 verstößt gegen das Gleichbehandlungsgebot.Nach dem Einkommensteuerrecht können Verluste aus einem Bereich von Gewinnen aus anderen Einkommensarten abgezogen werden, ehe das zu versteuernde Gesamteinkommen festgesetzt wird.Außerdem ist es möglich, Verluste mit Gewinnen späterer Jahre zu verrechnen.

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