Wirtschaft : Vergangenheit belastet Brau und Brunnen

DORTMUND (ews/HB).Die Anteilseigner der Brau und Brunnen AG (B + B), Dortmund, haben am Mittwoch auf der Hauptversammlung den Ex-Vorstandschef Friedrich Ebeling auch für das Geschäftsjahr 1997 nicht entlastet.Dies gilt ebenso für die beiden Vorjahre.Obwohl die Vertreter der Kleinaktionäre die Entlastung auch dem Aufsichtsratschef Eberhard Martini, Vorstandssprecher der Bayerischen Hypotheken- und Wechsel-Bank AG, München, verweigern wollten, wurde dem Tagesordnungspunkt Entlastung des Aufsichtsrats mit großer Mehrheit zugestimmt - mit den Stimmen des Goßaktionärs Bayerische Hypo.Der Kritik, daß noch nicht geklärt sei, ob sich das Aufsichtsgremium von 1993 bis 1996 über die Risiken im Immobiliengeschäft ausreichend informiert habe, hielt der neue Vorstandsvorsitzende Rainer Verstynen entgegen, daß externe Rechtsberater keine Verletzung der Überwachungspflicht des Aufsichtsrates festgestellt hätten.

Das Geschäftsjahr 1998 sei das Jahr der Bewährung, hatte Verstynen im Rechenschaftsbericht hervorgehoben.Bis zum Jahr 2000 sollten dann die Schulden von 471 Mill.auf 150 Mill.DM abgebaut und ein operatives Ergebnis von 60 Mill.DM erwirtschaftet werden.Die Zahl der Mitarbeiter soll mit 3400 konstant bleiben.Für 1999 könnten die Aktionäre wieder mit einer Dividende rechnen.

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