Wirtschaft : Verhandlungen über Chipfabrik begonnen

Nachdem das brandenburgische Kabinett beschlossen hat, sich mit 38 Millionen Euro an der Chipfabrik in Frankfurt (Oder) zu beteiligen, behält sich nun die EU-Wettbewerbs-Kommission eine Prüfung vor. "Die Frage ist, ob und welche Staatsbeihilfen fließen", sagte ein Kommissions-Sprecher am Mittwoch in Brüssel. "Es darf keine Beihilfe ausgezahlt werden, bevor die EU-Kommission sie nicht genehmigt hat." Bisher seien die geplanten Finanzhilfen von Bund und Land in Brüssel jedoch noch nicht einmal angemeldet. Nach der Anmeldung kann die Prüfung bis zu 18 Monate dauern. Die Aufnahme der Verhandlungen mit den anderen Investoren bestätigte gestern der Sprecher der Landesinvestitionsbank Matthias Haensch. An der Chipfabrik, die 1,5 Milliarden Euro kosten soll, sind der weltgrößte Chiphersteller Intel, das Emirat Dubai sowie der Technologiekonzern Jenoptik beteiligt.

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