Wirtschaft : Verkauf von Stella offenbar perfekt

STUTTGART (AP).Der Verkauf des Musical-Konzerns Stella steht vor dem Abschluß.Nach Angaben aus Branchenkreisen soll das Unternehmen an Banken und zu 20 Prozent an den Stuttgarter Drei-Länder-Fonds gehen."Die Verträge liegen vor, sind aber noch nicht unterschrieben", sagte am Dienstag ein Sprecher des Fonds-Unternehmens Kapital-Consult in Stuttgart.Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart.Bisher gehört die Stella AG dem schwäbischen Medien- und Immobilienunternehmer Rolf Deyhle.Der ehemalige Finanzbeamte steckt wegen einer Schieflage im Immobilienbereich seiner verzweigten Gruppe in einem finanziellen Engpaß.Deyhle arbeitete schon länger mit dem Drei-Länder-Fonds zusammen.Der Initiator dieses Fonds, der Stuttgarter Kaufmann Walter Fink, hat vor ein paar Jahren von dem Musical-Unternehmen die zwei Spielstätten in der baden-württembergischen Landeshauptstadt gekauft und wieder an die Stella zurückvermietet.Nach Angaben aus Branchenkreisen reduziert der Fonds seine Mietansprüche für die ihm gehörenden Musical-Spielstätten.Zu der Höhe der Nachlässe wurden keine Angaben gemacht.Bislang kassierte der Drei-Länder-Fonds von der Stella für die Neue Flora in Hamburg und das Freizeit- und Musical-Zentrum in Stuttgart jährliche Netto-Mietzahlungen in Höhe von 87,3 Mill.DM.Dem Eintausch der Mietanteile müssen aber noch die rund 20 000 Gesellschafter des Fonds zustimmen.

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