Wirtschaft : Versicherung vergleichen und sparen

Frankfurt am Main - Die Kündigungssaison für die Autoversicherung steht bevor: „Mit lebhaften Wechseln“ der Verbraucher rechnet der Auto-Club Europa in diesem Jahr, da die Prämien der Versicherer wieder steigen dürften. Wer im Januar zu einem neuen Anbieter will, muss bis Ende November beim alten gekündigt haben. Der Vergleich zwischen den Versicherern lohnt sich diesmal besonders, denn gleich mehrere Änderungen dürften die Institute einpreisen.

Jährlich ordnet die Versicherungswirtschaft die Autos neu in Klassen ein: Je häufiger und gravierender Unfälle mit Wagen eines Typs, umso höher Schadensklasse und Prämie. Diesmal wurde erstmals das Alter von Versicherten und jüngsten Fahrzeugnutzern mit in die Berechnung einbezogen, wodurch etwa die Hälfte der Autotypen in neue Klassen einsortiert werden. Dem Verbraucherportal Check24 zufolge kommt es dabei in Einzelfällen zu Änderungen um mehrere Stufen bei Haftpflicht-, Voll- und Teilkasko. Das kann mehr als 100 Euro kosten.

Bisher mussten junge Männer oft mehr für ihre Kfz-Police zahlen als junge Frauen. Vom 21. Dezember an dürfen Versicherer Frauen und Männern keine unterschiedlich hohen Verträge mehr anbieten. Dass die Kosten für Männer nun merklich sinken werden, erwarten Experten allerdings nicht. Eher werden neue Verträge für Frauen teurer, vermutet Thorsten Rudnik vom Bund der Versicherten.

Gerade beim Alter und der PS-Stärke des Autos können sich die Versicherungstarife deutlich voneinander unterscheiden, weshalb man im Vorfeld Erkundigungen einziehen sollte.
Doch nicht nur hier gibt es große Unterschiede: Je nach Modell fallen die Versicherungskosten unterschiedlich hoch aus. Vor der Anschaffung eines neuen oder gebrauchten Autos sollte man sich also sorgfältig über die anfallenden Versicherungskosten informieren. Informationen dazu sowie diverse Vergleichsmöglichkeiten bieten diverse Seiten im Internet wie beispielsweise transparo.de. Alternativ können auch die Verbraucherzentralen wertvolle Ratschläge und Tipps dazu geben.

AFP

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