Video : Schwarz-Gelb spricht Apothekern mehr Geld zu

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch eine Erhöhung der Apotheker-Vergütung auf 8,35 Euro beschlossen. Ein erster Erfolg für die Verbände - obwohl diese deutlich mehr gefordert hatten.

Der Gesundheitsminister im Apothekerkittel: anlässlich der Bundeskabinettsentscheidung zur Erhöhung der Apotheker-Vergütung hatte sich Daniel Bahr am Mittwochmorgen bei einem Rundgang in einer Berliner Apotheke selbst einen Überblick verschafft. Die Verordnung sieht vor, den Festzuschlag pro verschriebener Medikamentenpackung um 25 Cent auf 8,35 Euro anzuheben.

Für die deutschen Apotheker bedeutet dies ein Plus von insgesamt 190 Millionen Euro. Das ist allerdings deutlich weniger, als von den Apothekerverbänden gefordert wurde. Die Koalition hatte sich jedoch vergangene Woche ergänzend darauf verständigt, die Vergütung für Nacht- und Notdienste zu erhöhen. Dafür sollen weitere 120 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. Anstelle des bislang geltenden Notdienst-Zuschlages von 2,50 Euro pro Packung sollen sie eine Pauschale erhalten, deren Höhe aber noch nicht feststeht.

(rtr)

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