Wirtschaft : Viel Geld und eine schlechte Nachricht

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Warren Buffett ist ein Freund der einfachen Weisheiten. „Man muss im Leben nur sehr wenig richtig machen, solange man nur nicht allzu viel falsch macht“, lautet eine der Börsenregeln des Multi-Milliardärs. Offensichtlich hat der 81-Jährige in den vergangenen Monaten mehr richtig als falsch gemacht. Seine Investmentholding Berkshire Hathaway verdiente im ersten Quartal über 3,2 Milliarden Dollar (2,47 Milliarden Euro) und damit deutlich mehr als die 1,5 Milliarden Dollar des Vorjahreszeitraums. Gute Nachrichten also für die Anteilseigner, die am Samstag nach Omaha im US-Bundesstaat Nebraska zur Hauptversammlung der Investmentgesellschaft reisten.

Dennoch ist die Stimmung getrübt. Vor drei Wochen hatte der Starinvestor mitgeteilt, dass er Prostatakrebs hat. Obwohl die Krankheit noch in einem frühen Stadium ist, soll Buffett bereits einen Nachfolger für sich gefunden haben. Dessen Namen will das „Orakel von Omaha“ nicht preisgeben, vieles deutet jedoch darauf hin, dass Ajit Jain, Chef der Rückversicherungsssparte von Berkshire Hathaway, Buffett nachfolgen soll. Doch glaubt man dem Meister und seinen Weisheiten, ist letztlich auch egal, wer an der Spitze steht. Denn wie sagte Buffett, der an Firmen wie Coca-Cola, Munich Re und Wells Fargo beteiligt ist: „Man sollte nur in Firmen investieren, die auch ein absoluter Vollidiot leiten kann, denn eines Tages wird genau das passieren!“ hej

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