Wirtschaft : Viele deutsche Geldwäscher

Jeder siebte Geldwäscher in der Schweiz kommt aus Deutschland. Die meisten deutschen Verdächtigen sind mutmaßlich Kapitalanlagebetrüger, die ihre unredlich erwirtschafteten Gewinne in der Schweiz verstecken wollen. Das sagte der Sprecher des Bundesamtes für Polizeiwesen (BAP) in Bern, Daniel Thelesklaf, am Dienstag. Seit Inkrafttreten des neuen Geldwäschegesetzes im April vergangenen Jahres haben die Schweizer Banken und Finanzdienstleister den Behörden rund 210 Verdachtsfälle gemeldet. Etwa 15 Prozent der mutmaßlichen Geldwäscher stammen aus Deutschland. Besonders häufig wurde außerdem gegen Schweizer, Briten und Italiener ermittelt. Rund 80 Prozent der Hinweise erhält die Meldestelle für Geldwäscherei von den Banken.

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