Virtuelle Währung : US-Verbraucherschützer warnen vor Bitcoins

In den USA wurde eine Beschwerdestele für Probleme mit der virtuellen Währung Bitcoins eingerichtet.

Bitcoin-Münzen, fotografiert in Berlin beim Münzhandel.
Bitcoin-Münzen, fotografiert in Berlin beim Münzhandel.Foto: dpa

Die Warnungen vor Bitcoins reißen nicht ab. Am Montag veröffentlichte das Amt für Verbraucherschutz in den USA einen Leitfaden, der Konsumenten die Risiken digitaler Währungen verdeutlichen soll. Außerdem richtete die Behörde eine Beschwerdestelle ein.

Warnung vor Betrug

„Virtuelle Währungen mögen potenzielle Vorteile haben, aber Verbraucher sollten vorsichtig sein“, hieß es. Gewarnt wird unter anderem vor Hackerangriffen, extremen Kursschwankungen, mangelnder Einlagensicherung und Betrug.

Der Kurs schwankt stark

Bitcoin ist eine virtuelle, digitale Währung. Ein Land oder eine Zentralbank als Steuerungsinstanz gibt es nicht. Die Bitcoin-Erfinder mit dem gemeinsamen Pseudonym Satoshi Nakamoto setzen bei ihrer 2009 entstandenen Währung lieber auf ein dezentrales System, das kryptografische Verfahren als Sicherheit nutzt, eine Kryptowährung also. Eine weitere Bitcoin-Idee: In einer vernetzten Welt ohne Grenzen sind regionale Währungen ein veraltetes Modell. Bitcoins werden vor allem bei Geschäften im Internet angewendet und sind im letzten Jahr stark im Kurs gestiegen. dpa

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