Wirtschaft : Virtueller Marktplatz für gentechnikfreie Produkte

HANNOVER (AFP). Mit einem virtuellen Marktplatz wollen Umweltverbände Lebensmittelherstellern den Verzicht auf gentechnisch veränderte Rohstoffe erleichtern. Das Internet-Projekt sei in dieser Form in Europa einzigartig, hieß es vom niedersächsischen Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Hannover. Das bundesweite Projekt richtet sich nicht nur an ökologisch, sondern auch an konventionell arbeitende Lebensmittelhersteller. In der Datenbank können etwa die Produzenten von Mehl ihre nicht genmanipulierten Rohstoffe anbieten. Bäcker, die ihren Kunden garantieren wollen, daß ihre Brötchen ohne Hilfe der Gentechnik gebacken wurden, können diese dann via Internet anbieten. Die Datenbank unter dem Namen infoXgen.com soll ab Herbst zugänglich sein. Sie wird vom BUND, dem Naturschutzbund (NABU) und der Arbeitsgemeinschaft Lebensmittel ohne Gentechnik (ALoG) aufgebaut.

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