Wirtschaft : Viva macht Gewinn Neuer Rekord für Stada

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Sondererlöse aus dem Verkauf von Anteilen an der VIVA Plus Fernsehen GmbH an AOL Time Warner hat den Kölner Musiksender VIVA Media AG im ersten Halbjahr in die Gewinnzone geführt. Das Konzernergebnis habe sich auf 11 Millionen Euro (Vorjahr: minus 8,8 Millionen Euro) verbessert, teilte das Unternehmen mit. Weiterhin angespannt sei die Lage auf dem Werbemarkt. dpa

Windkraftbetreiber erfolgreich

Die Plambeck Neue Energien AG, Cuxhaven, ist weiter erfolgreich. Der im Nemax 50 notierte Windkraftbetreiber steigerte den Umsatz im ersten Halbjahr 2002 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 27 Prozent auf 89,8 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern stieg um neun Prozent auf sechs Millionen Euro. Für das Gesamtjahr rechnet der Vorstand mit einer weiteren „deutlichen Steigerung von Gesamtleistung und Ergebnis“, hieß es. dpa

Streit bei Sachsenmilch

Bei der Sachsenmilch AG gibt es Streit zwischen Kleinaktionären und Mehrheitseigner. Die Kleinaktionäre fordern von der Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn von rund 11,9 Millionen Euro in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen. Die Kleinaktionäre sehen darin einen Verstoß gegen das Aktiengesetz.dpa

Der Arzneimittelhersteller Stada erwartet das 7. Rekordjahr in Folge. Angesichts guter Halbjahreszahlen bekräftigte der Spezialist für patentfreie Medikamente in Bad Vilbel die Prognose, im Jahr 2002 einen Gewinn vor Steuern von mindestens 60 Millionen Euro zu erzielen. In den ersten sechs Monaten erhöhte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent auf 309,2 Millionen Euro. Der Vorsteuergewinn kletterte um 39 Prozent auf 33 Millionen Euro.dpa

Neue DVDs angekündigt

Toshiba und NEC haben eine neue Lasertechnologie für die nächste Generation von DVDs entwickelt. Silberscheiben mit einem Fassungsvermögen von rund 25 Film-Stunden wollen die Elektronik-Konzerne bereits im kommenden Jahr auf den Markt bringen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg. Damit könnte erneut ein Streit um Standards zwischen den führenden Herstellern ausbrechen. Die neuen Medien sollen zwar auf herkömmlichen Abspielgeräten laufen, mit denen der Konkurrenz jedoch nicht kompatibel sein. Ebenfalls eine neue DVD auf der Basis von blauen Laserstrahlen hatte zuvor bereits eine Gruppe von neun Unternehmen, darunter Sony, Philips und Samsung angekündigt. Da blaue Laserstrahlen im Vergleich zu den herkömmlichen roten kürzere Wellenlängen haben, können auf den neuen DVDs deutlich mehr Daten gespeichert werden. dpa

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