Wirtschaft : Volksbank hält Fusion in Berlin für sinnvoll

BERLIN (dpa).Die Berliner Volksbank hält eine Fusion mit der GrundkreditBank-Köpenicker Bank eG (Berlin) zur größten deutschen Genossenschaftsbank für wirtschaftlich sinnvoll.Vor weitreichenden Entscheidungen müsse es "umfassende Klarheit über die wirtschaftliche Lage des Fusionspartners und die Auswirkungen der Fusion in der Zukunft" geben, erklärte die Bank am Mittwoch.Für den öffentlich geäußerten Fusionswunsch der GrundkreditBank nach einer Fusion, bestehe angesichts der wirtschaftlichen Lage des Insituts Verständnis.Offizielle Gespräche sollen nach den Vertreterversammlungen beider Instiute in der kommenden Woche aufgenommen werden, hieß es bei der GrundkreditBank (GKB).Die GKB und die Köpenicker Bank waren für 1997 erneut auf die Hilfe des Sicherungsfonds der Genossenschaftsbanken angewiesen.Nach Stützungsaktionen für 1996 hätten beide Institute Bürgschaften von insgesamt 452 Mill.DM erhalten.Beide Institute sind rückwirkend zum 1.Januar 1998 verschmolzen worden.Die Sanierung des Instituts soll bis Jahresende abgeschlossen sein.GKB-Vorstandschef Karl Kauermann hatte am Dienstag dem Tagesspiegel erklärt, bei einer Fusion sei denkbar, daß die GKB in abgespeckter Form das gehobene Privatkundengeschäft behalte, die Volksbank das breite Geschäft betreibe.Laut Volksbank biete nur eine volle Transparenz über die wirtschaftliche Situation der GrundkreditBank Gewähr für ein stabile Fusion.

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