Wirtschaft : Volkswagen: EU genehmigt Hilfen für VW in Dresden

msb

Volkswagen darf für den Bau der "Gläsernen Fabrik" in Dresden eine Regionalbeihilfe in Höhe von 145 Millionen Mark (Gesamtinvestition: eine Milliarde Mark) in Anspruch nehmen. Dies genehmigte die EU-Kommission am Mittwoch. Die beantragte Summe wurde jedoch um 25,7 Millionen Mark gekürzt. Ausschlaggebend für die Genehmigung war, dass das neue VW-Modell der Luxusklasse (D1) mit gleichem wirtschaftlichen Erfolg auch in der Tschechischen Republik hergestellt werden könnte. Die durch einen mittel- oder osteuropäischen Produktionsort entstehenden Imageprobleme hätten durch zusätzliches Marketing ausgeglichen werden müssen, urteilte die Kommission. Deshalb sei die Beihilfe notwendig, um die Ansiedlung der neuen Produktionsstätten in Dresden zu sichern, heißt es in ihrer Erklärung. Es geht um die gläserne Manufaktur, in der der Kunde die Herstellung seiner Fahrzeuges beobachten kann. Montage und Zwischenlagerung des D1 sollen in Dresden, Lackiererei und Karosseriewerk im benachbarten Mosel liegen. VW will 2000 Arbeitplätze schaffen.

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