VON DER RAG ZU EVONIK : Fünf Jahre Müller

2003

Am 1. Juni übernimmt Werner Müller den Vorstandsvorsitz der RAG AG. Der Konzern konzentriert sich auf die Bereiche Energie, Chemie und Immobilien. Ziel ist die Trennung vom Bergbau.

2004

280 Firmen, die zur RAG gehören, werden verkauft, darunter der Auslandsbergbau. Übernahme von 50,1 Prozent am Chemiekonzern Degussa.

2005

Die Verwaltung wird umstrukturiert, die vollständige Übernahme der Degussa eingeleitet. Weitere Geschäftsbereiche werden verkauft. Müller wird Aufsichtsratsvorsitzender der Deutsche Bahn AG.

2006

Degussa wird komplett übernommen, die Immobiliensparte konzentriert sich auf Wohnungen. Müller engagiert sich im Initiativkreis Ruhrgebiet.

2007

Die RAG Stiftung wird gegründet. Der neu gegründete Industriekonzern bekommt den Namen Evonik Industries. Die Subventionierung des deutschen Steinkohlebergbaus bis 2018 wird geregelt. Dann schließt voraussichtlich das letzte Bergwerk.

2008

CVC Capital Partners kauft 25,01 Prozent. Müller kündigt seinen Abschied zum Jahresende an. Tsp

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