Wirtschaft : Vorsorge für die Zukunft

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Es ist zugegeben ein bisschen verwirrend : Bei der Entwicklung neuer Medikamente musste Schering im vergangenen Jahr einen Rückschl ag nach dem anderen bekannt geben. Erst floppte das neue Krebsmittel PTK/ZK , dann verzögerte sich die Zulassung bei diversen anderen Hoffnungsträgern. Und am Ende des Jahres bejubelt der Pharmakonzern doch wieder ein neues Rekord jahr . Wie kann das sein?

Noch profitiert Schering von Medikamenten wie Betaferon, Yasmin oder der Verhütungsspirale Mirena, die bereits auf dem Markt sind und sich gut verkaufen. Aber der Erfolg von Arzneimitteln ist begrenzt. Wenn die Patente auslaufen, ist die Zeit der exklusiven Vermarktung vorbei, dann fällt der Umsatz dramatisch und es müssen neue Medikamente her.

Ein Pharmaunternehmen wird daher immer auch am Wert seiner „Pipeline“ gemessen, also an Produkten, die in den kommenden Jahren auf den Markt kommen. Bei Schering sind das Krebs- und neue Verhütungsmittel. pet

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