Wirtschaft : VW kann in Dresden bauen

DRESDEN (AP/AFP).Der Dresdner Stadtrat hat am späten Donnerstag abend den Weg für die Ansiedlung von VW freigemacht.Die Abgeordneten stimmten mehrheitlich für den Bau einer neuen Fabrik im Zentrum der Stadt.Die Wolfsburger Autobauer wollen dort auf einer Fläche von 80 000 Quadratmetern ab dem Jahr 2000 eine neue Luxusmarke produzieren.150 Luxuskarossen sollen pro Tag in der gläsernen Manufaktur hergestellt werden.Im Zusammenhang mit dem Vorhaben werden laut VW 800 neue Arbeitsplätze geschaffen.Die Investitionen betragen mehrere 100 Mill.DM.VW will nach Angaben seines Sprechers Hans-Peter Blechinger im Februar den ersten Spatenstich für das Projekt tätigen, gegen das Umweltschützer und Kommunalpolitiker ein Bürgerbegehren eingeleitet haben.Bis Ende Januar müssen die Initiatoren des Bürgerbegehrens 20 000 Unterschriften gesammelt haben.Danach entscheidet der Stadtrat über die Zulässigkeit.Stadtsprecher Höver unterstrich, daß man sich davon nicht beeindrucken lasse."Die Planungen gehen unverändert weiter".Oberbürgermeister Herbert Wagner bezeichnete die Entscheidung des Stadtrates als Glücksfall für Dresden.Der für Wirtschaftsfragen in Dresden zuständige Bürgermeister Rolf Wolfgast hob hervor, daß mit der neuen Fabrik zusätzliche 2800 Arbeitsplätze im Bereich der Zulieferindustrie entstehen würden.Wenn der Konzern sich in Dresden ansiedele, könnte die Stadt mit zusätzlichen Steuereinnahmen zwischen 31 und 41 Mill.DM pro Jahr rechnen.

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