Wachstum : Griechenland überrascht

Griechenlands Wirtschaft ist nach langer Zeit wieder ein wenig gewachsen. Wie die Statistische Behörde in Athen am Freitag mitteilte, legte die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal 2011 im Vergleich zum Vorquartal um 0,8 Prozent zu. Im Vergleich zum Jahresanfang 2010 gab es aber ein deutliches Minus von 4,8 Prozent. Trotz des Mini- Wachstums erwarten Ökonomen einen deutlichen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes im Gesamtjahr. Auch für den Haushalt gibt es keine Entwarnung: Nach einer Prognose der EU-Kommission wird das Defizit 2011 und 2012 mit 9,5 und 9,3 Prozent weit größer ausfallen als angestrebt. Nun droht dem Land eine neue Sparrunde. Regierungskreisen zufolge drängen EU und IWF auf neue Kürzungen. EU-Kreisen zufolge muss Griechenland vor allem bei den Privatisierungen zulegen. Dadurch könnten die Einnahmen erheblich gesteigert werden. Nach IWF-Angaben verfügt die griechische Regierung allein über Immobilienbestände im Wert von 280 Milliarden Euro. Tsp

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