WAHLKAMPF : Mehr Geld für Eltern

Das Kindergeld spielt auch im Bundestagswahlkampf eine Rolle. Kanzlerin  

Angela Merkel (CDU) will die Zahlungen an Eltern in der nächsten Legislaturperiode um 35 Euro im Monat erhöhen. Das würde Mehrausgaben in Höhe von 7,5 Milliarden Euro verursachen, hat das Bundesfinanzministerium für das „Handelsblatt“ errechnet. FDP-Spitzenkandidat Rainer Brüderle warnt deshalb vor „Wohlfahrtsprogrammen auf Pump“.

Die SPD kritisiert, dass Wohlhabende aufgrund des Kinderfreibetrags derzeit stärker profitieren als Normal- und Niedrigverdiener. Deshalb sollten laut SPD künftig nur Eltern, die wenig verdienen, mehr Kindergeld bekommen. Wer im Monat weniger als 3000 Euro brutto zur Verfügung hat, soll einkommensabhängig mehr bekommen. Maximal läge das Kindergeld dann bei 324 Euro. cne

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