Waldorf-Astoria : Warten aufs Frühjahr

Innen steht noch nichts
Innen steht noch nichts

Es ist das spektakulärste Berliner Hotelprojekt seit langem: Im neuen 118-Meter-Hochhaus „Zoofenster“ nahe dem Bahnhof Zoo will die Hilton-Gruppe bald ein Luxushotel der Marke Waldorf-Astoria eröffnen, die für ihr New Yorker Stammhaus berühmt ist. In die Baustelle lud die Tourismusagentur Visit Berlin zum

Termin. Einen genauen

Eröffnungstermin
gibt es weiterhin nicht: Gründungsdirektor Friedrich Niemann blieb am Mittwoch bei der jüngsten Sprachregelung, es gehe „im Frühjahr“ los. Teilnehmer eines Baustellenrundgangs waren skeptisch – denn außer einem Musterzimmer ist noch nichts fertig. Buchungen werden entgegengenommen, aber erst für September. Ursprünglich war die Eröffnung für den vorigen Dezember angekündigt worden, dann hieß es, die Innengestaltung sei aufwendiger als erwartet. Geplant sind 232 Zimmer und Suiten in 14 der 32 Etagen, die übrigen Stockwerke sind für Büros und andere Nutzungen gedacht. Zum Hotel gehören ein Restaurant unter dem Patronat des Pariser Drei-Sterne-Kochs Pierre Gagnaire, eine „American Bar“ und ein „Romanisches Café“, dessen Name an einen einstigen Künstlertreff erinnert. Hinzu kommen ein Ballsaal für 350 Gäste und ein „Guerlain Spa“. Das Innendesign beschreiben die Manager als „modernes Art déco“. Politiker und Unternehmer der City-West sehen in dem Projekt ein Signal des Aufschwungs rund um den Kurfürstendamm – zumal wenige Meter entfernt ein zweites 118-Meter-Hochhaus geplant ist, in das möglicherweise ein Vier-Sterne-Hotel zieht. CD

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