WARENHÄUSER IN BERLIN : Mehr als 100 Jahre Tradition

DIE DEFINITION



Als Kaufhäuser gelten Läden ab 3000 Quadratmeter Verkaufsfläche, die eine bestimmte Warengruppe anbieten – so etwa die Modehandlungen C & A und Peek & Cloppenburg. Der Begriff Warenhaus steht für ein vielfältigeres Sortiment, wie man es bei Karstadt und Kaufhof oder in den Galeries Lafayette findet.

DIE BRANCHENFÜHRER

Karstadt betreibt in Berlin sieben Häuser, darunter als Flaggschiff das KaDeWe, sowie zwei Sporthäuser und ein „Schnäppchen-Center“ in Neukölln. Die Kaufhof-Gruppe hat neben der Galeria Kaufhof am Alexanderplatz vier weitere Filialen in der Stadt. Dagegen schloss die insolvente Hertie-Gruppe 2009 ihre letzten Standorte.

HISTORISCHES

Berlins ältestes aktives Warenhaus ist Karstadt an der Wilmersdorfer Straße; 1906 hatte dort „Graff & Heyn“ (später: Hertie) eröffnet. Das KaDeWe gibt es seit 1907 und Karstadt am Hermannplatz seit 1929. Der Kaufhof am Alex ging aus dem Centrum-Warenhaus der DDR hervor und steht nahe dem einstigen Warenhaus Tietz. CD

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