Wirtschaft : Warnstreiks bei der Telekom

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Bonn/Berlin (dpa). Vor der vierten Runde der Tarifverhandlungen bei der Deutschen Telekom haben am Montag knapp 2000 Beschäftigte des Unternehmens nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi vorübergehend die Arbeit niedergelegt. In Bonn kamen etwa 600 Mitarbeiter vor der Konzern-Zentrale zusammen, um gegen das bisherige Tarifangebot zu protestieren. Verdi bezeichnet das Angebot der Arbeitgeber als unannehmbare „Mogelpackung“. Die Gewerkschaft fordert 6,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt für die rund 130000 Telekom-Beschäftigten. Die Telekom schlug eine stufenweise Anhebung der Einkommen vor. Zum 1.Juli sollen sie um 3,8 Prozent steigen, ab Mai 2003 um weitere drei Prozent. Verdi errechnete bei einer Erhöhung in zwei Stufen und einer Laufzeit von 24 Monaten eine Verbesserung im Volumen von jeweils drei Prozent. Die nächste Verhandlungsrunde ist am 27./28. Juni in Berlin. Von den Warnstreiks betroffen waren Niederlassungen in Bayern, Hessen, Schleswig-Holstein und NRW.

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