Wirtschaft : Warnstreiks in ostdeutscher Stahlindustrie

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(dpa). Auch die zweite Tarifrunde über die Einführung der 35Stunden-Woche für die rund 9000 Beschäftigten der ostdeutschen Stahlindustrie am Dienstag in Berlin ist ergebnislos geblieben. Dies teilte die IG Metall in Berlin mit. Die Stahl-Arbeitgeber hätten das Angebot der Gewerkschaft, die Ost-West-Angleichung der Arbeitszeit schrittweise zu vollziehen, abgelehnt. Mit ihrer unnachgiebigen Haltung hätten die Arbeitgeber eine Verhandlungslösung im Rahmen der Friedenspflicht blockiert, hieß es. „Also müssen die IG Metall- Mitglieder ab 5. Mai ihrer Forderung mit Warnstreiks Nachdruck verleihen“, sagte der Bezirksleiter der IG Metall Berlin-Brandenburg- Sachsen, Hasso Düvel. Über die Einführung der 35-Stunden-Woche für die 310 000 Ost-Metaller wird es wahrscheinlich keine neuen Verhandlungen vor den jetzt angekündigten Warnstreiks geben. Die Arbeitgeber schlugen der IG Metall als Gesprächstermine alternativ den 12. oder 14. Mai vor. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dpa am Dienstag in Dresden.

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