Wirtschaft : Warnung für BkmU-Kunden

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Die Verbraucherzentrale rät Kunden der BkmU-Bank davon ab, Gelder, die nicht durch die Einlagensicherung erfasst sind, nun als Inhaberschuldverschreibungen bei der Berliner Bürgschaftsbank anzulegen. Der Vorstand der Berliner Bürgschaftsbank sei identisch mit dem Vorstand bei der BkmU-Bank, der durch Bescheid des Bundesamtes für Finanzdienstleistungsaufsicht wegen mangelnder fachlicher Befähigung abberufen worden sei. Die Berliner Bürgschaftsbank besitze seit 1995 keine Erlaubnis zum Führen von Bankgeschäften und befinde sich in Abwicklung. Die vorgeschlagenen Anlageformen unterlägen keinerlei Einlagensicherung. Die Anleger würden zudem ihre Forderung gegenüber der BkmU-Bank an die Bürgschaftsbank abtreten.dr

Pixelnet-Vorstände geben auf

Spitzenmanager des börsennotierten Fotodienstleisters haben nach Verlusten im ersten Quartal Konsequenzen gezogen. Vorstandschef Matthias Sawatzky und Finanzvorstand Arno Waschkau legten mit sofortiger Wirkung ihre Vorstandsmandate nieder. Das Betriebsergebnis war im ersten Quartal auf minus 7,3 Millionen Euro gefallen. dpa

Britische Post mit Verlusten

Die britische Post hat im vergangenen Geschäftsjahr Rekordverluste von 1,7 Milliarden Euro eingefahren. Als Folge sollen über die nächsten drei Jahre weitere 17000 Stellen abgebaut werden. Schon im vergangenen Jahr waren 15000 der 200000 Arbeitsplätze gestrichen worden. Die Verluste führt die Post unter anderem auf eine „schlechte Moral“ unter den zu niedrig bezahlten Angestellten und auf zu hohe Kosten in einem überalterten Postdienst zurück. dpa

Eon übernimmt Powergen

Am Mittwoch billigte die US-Börsenaufsicht SEC die Übernahme des britischen Energieversorgers Powergen und seiner US-Tochter LG & Energy durch den deutschen Konzern Eon. Die Transaktion wird bis Juli abgeschlossen sein. Der neue Konzern hat in 19 Ländern 30 Millionen Strom- und Gaskunden. Die größte Akquisition in der Firmengeschichte kostete Eon 15,3 Milliarden Euro. Die US-Börsenaufsicht hat ferner dem Versicherungskonzern Allianz erlaubt, seine 7,6 Prozent Anteile an Eon zu halten. AFP/dpa

Hutchison verbessert Ergebnis

Der Service-Provider Hutchison Telecom hat 2001 sein Betriebsergebnis um 80 Prozent verbessert, aber 1,2 Millionen Euro Verlust gemacht. Im ersten Quartal 2002 hat die Orange-Tochter ein positives Ergebnis von 2,5 Millionen Euro erwirtschaftet. Der Umsatz stieg 2001 um 15 Prozent. kwi

Preussag verkauft Sparte

Der Tourismuskonzern Preussag will seine gewinnträchtige Energiesparte verkaufen. Verhandlungen würden zwar noch nicht geführt, seien aber in Vorbereitung, hieß es am Donnerstag in Konzernkreisen in Hannover. Es soll mehrere Interessenten geben, die der Preussag lukrative Angebote gemacht hätten. Als Verkaufserlös wird mindestens eine Milliarde Euro erwartet. Ein Verkauf werde derzeit für günstig gehalten, da entsprechende Preise zu erzielen seien. dpa

MAN will 300 Jobs streichen

Beim Luftfahrtzulieferer MAN Technologie werden bis zu 300 Arbeitsplätze abgebaut. Das Unternehmen begründete dies mit der Krise der Branche und der Insolvenz des Flugzeugherstellers Fairchild Dornier. 200 Stellen würden noch in diesem Jahr entfallen, berichtete MAN Technologie nach einer Betriebsversammlung. Weitere 100 Stellen seien Anfang 2003 betroffen. dpa

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