Wirtschaft : Warnung vor neuer Bausteuer ab 2002

Die Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg (UVB) warnen vor gravierenden Folgen der für den 1. Janaur 2002 geplanten Bauabzugssteuer. Nach den Plänen des Finanzministeriums müssen künftig Auftraggeber bei Firmen, die Bauleistungen erbringen und keine Freistellungserklärung des Finanzamtes vorlegen, 15 Prozent des Rechnungsbetrages abziehen und direkt an das Finanzamt abführen. Die Bundesregierung will damit die Schwarzarbeit bekämpfen. Allerdings "haben es die Finanzämter noch nicht in einem einzigen Fall geschafft, eine Freistellungserklärung für steuerehrliche Firmen auszustellen", heißt es bei den UVB. Wenn nun die Firmen bis zum Jahresende keine Freistellungserklärungen erhalten, drohten "Auftragsverluste und Liquiditätsengpässe". Die UVB fordert daher, "die Pflicht zum Steuerabzug auszusetzen, bis sich bei den Finanzämtern das Freistellungsverfahren eingespielt hat und alle Umsetzungsprobleme in der Verwaltung gelöst sind".

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