Wirtschaft : Warum haben die Eier einen Stempel?

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Die meisten Eier haben ihn bereits, den Zahlenstempel auf der Schale. Angaben über die Herkunft des Eis finden Sie meist auch auf den Eierkartons.

Dort können Sie nachlesen, wie das Huhn gehalten wurde und aus welchem Land es kommt. Komplizierter wird es bei den Eiern selbst. Die tragen einen Stempel mit dem so genannten Erzeugercode. Auch dieser Code sagt, wie die Hennen gehalten wurden und aus welchem Land das Ei stammt, differenziert aber stärker. Am wichtigsten für den Verbraucher sind zunächst einmal die ersten beiden Angaben. An erster Stelle steht eine Ziffer, die das Haltungssystem anzeigt. 0 steht für ökologische Erzeugung,1 für Freilandhaltung, 2 für Bodenhaltung und 3 für Käfighaltung. An zweiter Stelle kommt das Herkunftsland. DE steht zum Beispiel für Deutschland, BE für Belgien, AT für Österreich und NL für die Niederlande. Die nachfolgenden Zahlen kennzeichnen das Unternehmen, aus dem das Ei stammt, und den konkreten Stall. Vom 1. Januar 2004 an ist dieser Stempel in Europa Pflicht. Vor allem Anbieter von Boden- und Freilandeiern weisen die Haltungsform schon jetzt freiwillig aus, um zu werben. Kauft man ein Ei ohne Kennzeichnung, stammt dies wahrscheinlich aus Käfighaltung. hin

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