Wirtschaft : Was bisher galt

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Seit 1995 hat die Deutsche Telekom jedes Jahr im Schnitt rund 10000 Arbeitsplätze abgebaut. Zum einen verlangt der immer härter werdende Wettbewerb im In- und Ausland nach effizienteren Strukturen, als es sich ein Monopolist früher leisten konnte. Zum anderen macht auch der technische Fortschritt viele Arbeitsschritte überflüssig.

2004 hat die Deutsche Telekom mit der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ein Beschäftigungsbündnis vereinbart: Die Wochenarbeitszeit für die Beschäftigten in der Konzernholding und der T-Com wurde von 38 auf 34 Stunden verkürzt – bei nur teilweisem Lohnausgleich. So sollten 10000 Arbeitsplätze, die die Telekom anderenfalls streichen wollte, im Konzern verbleiben. Für 2005 garantierte die Telekom Stabilität im Personalbedarf. 2006 gilt: Vor potenziellen Maßnahmen müssen Gespräche mit Verdi und Betriebsrat geführt werden. Zudem hat die Telekom zugesagt, bis 31. Dezember 2008 auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten. vis

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