Wirtschaft : Was bisher geschah

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2004:

Die Liechtensteiner Staatsanwaltschaft eröffnet das Ermittlungsverfahren gegen den Siemens-Angestellten Reinhard S. aus der Telekommunikationssparte Com und zwei weitere Verdächtige. Die Vorwürfe lauten: Untreue, Geldwäsche, Bestechung . Im Dezember soll Siemens davon erfahren haben.

2005:

Im Spätsommer nimmt die Schweizer Bundesanwaltschaft ein Verfahren gegen Reinhard S. und den damaligen Chef der Com-Sparte in Griechenland sowie eine weitere Person auf. Geldwäsche lautet der Vorwurf. Ein Liechtensteiner Gericht will ein Mitglied des Siemens-Aufsichtsrats als Zeugen befragen.

2006:

Im April schreibt Siemens dem Gericht, dass es keine Anhaltspunkte dafür gebe, dass sich die Beschuldigten bereichert hätten. Im November findet eine Großrazzia in der Konzernzentrale statt. Aufsichtsratschef Heinrich von Pierer beteuert, er habe nichts von einem System schwarzer Kassen gewusst. ysh

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