Wirtschaft : Was bisher passierte

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13. März 2006: Der Pharma- und Chemiekonzern Merck legt ein Übernahmeangebot für Schering vor. Die Darmstädter bieten 77 Euro je Aktie, insgesamt 14,6 Milliarden Euro. Bayer-Chef Werner Wenning schlägt Schering eine künftige Zusammenarbeit vor.

23. März: Bayer kündigt ein eigenes, deutlich höheres Angebot von 86 Euro je Schering-Aktie an und würde damit insgesamt 16,3 Milliarden Euro zahlen. Voraussetzung ist die Übernahme von 75 Prozent der Schering-Anteile bis zum Ende der Angebotsfrist. Schering gibt bekannt, dass das Unternehmen das Bayer-Angebot unterstützt.

24. März: Merck zieht sich aus dem Übernahmepoker zurück. Bayer-Chef Werner Wenning lässt verlauten, dass bei einer Übernahme 6000 Stellen gefährdet wären.

19. April : Auf der Hauptversammlung empfiehlt Schering seinen Aktionären den Verkauf ihrer Anteile an Bayer.

30. Mai: Bayer verlängert die Annahmefrist für Schering-Aktionäre um zwei Wochen bis zum 14. Juni, 24 Uhr. pet

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