Wirtschaft : Was Bush hinterlässt

Die wirtschafts- und finanzpolitische Bilanz der Bush-Jahre 2001 bis 2007 fällt auf den ersten Blick vernichtend aus: Die Arbeitslosigkeit ist gestiegen, der Dollar ist so schwach wie nie, das Defizit in der Leistungsbilanz hat sich zwischen 2002 und 2006 verdoppelt, die Staatsverschuldung erreichte Ende 2007 rund neun Billionen Dollar – das entspricht 65 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Zum Ende der Amtszeit des Präsidenten steht die weltgrößte Volkswirtschaft vor einer Rezession. Die Blase auf dem US-Immobilienmarkt ist geplatzt und hat die Finanzmärkte weltweit erschüttert, die US-Notenbank versucht, mit drastischen Zinssenkungen die Lage in den Griff zu bekommen. Die während der Bush-Ära erreichten Börsenrekorde sind Vergangenheit.

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